Der Alpenblumengarten – ein Fest für die Augen

Nur einen kurzen Fußmarsch entfernt von der neuen Bergstation liegt ein wahres Kleinod. Sobald der Schnee getaut ist, erwacht der Alpenblumengarten zum Leben. Zwischen Ende Juni und August blüht und grünt es auf den zwei Hektar Garten, zu dem auch der Gipfelbereich mit seinen Lärchen und Zirben gehört.

Dann lockt der Garten mit seinen über 600 Arten Wanderer und Naturliebhaber, aber auch Bienen und Hummeln, die hier Nektar und Pollen sammeln. Gemeinsam mit der Bergwacht Reutte ist das Ehepaar Schreieck für den Alpenblumengarten verantwortlich, der einen Querschnitt der typisch hochmontanen Flora zeigt – Enzian und Edelweiß, Fingerhut, Frauenschuh oder Türkenbund und weitere seltene, aber auch bekannte Arten gedeihen auf dem kalkigen Boden. Und alle mit kleinen Tafeln beschrieben und markiert.

Bis hinein in den Herbst sind die kleinen Blüten und Blumen zu bewundern. Rechtzeitig, bevor der Schnee kommt, müssen dann wieder die Tafeln und Zäune verschwinden. Dann legt sich auch die alpine Flora zur Winterruhe. Und ehe noch der letzte Schnee getaut ist, muss schon wieder alles bereit sein, vor allem, damit die Gämsen nicht die kostbaren Pflanzen mit ihrem Futter verwechseln.